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Kellerduell dem Saisonende entgegen

Das dieses Kellerduell ein „Schlüsselspiel“ wird, darüber sind sich beide Trainer einig. „Es ist kurz vor zwölf. Wenn wir jetzt nicht den Hebel umsetzen, dann werden wir wohl bald in den sauren Apfel beißen müssen. Das kann sehr schnell gehen“, beschwört Thorsten Jablonski, Trainer beim Tabellenvorletzten Adler Osterfeld II. Und auch sein Gegenüber, Ahmed Mohamad, ist die Wichtigkeit dieser Partie bewusst: „Sonntag gegen Adler Osterfeld und darauf die Woche in SuS 21 Oberhausen. Das sind für uns die entscheidenden Spiele, die wir unbedingt gewinnen müssen. Vor allem mit Blick auf mehrere mögliche Bezirksligaabsteiger.“

Die Gäste, die in der kommenden Saison einen neuen Mann an der Seitenlinie haben werden, haben lediglich drei Zähler Vorsprung auf die Adleraner. Im Spiel Eins nach dem Rücktritt von Coach Mohamad geht der FC nicht gerade Selbstbewusst in die Partie. Zuletzt gab es zwei Niederlagen für den Tabellendreizehnten. „Die ersten 30 Minuten bei der 2:3-Niederlage gegen VfR 08 Oberhausen II waren grottenschlecht. Da muss die Mannschaft unbedingt anders auftreten“, so Mohamad und fügt hinzu: „Die Spieler entscheiden die Spiele, nicht Ich. Ich kann die Mannschaft nur motivieren, die richtige Einstellung müssen sie selbst an den Tag legen.“ Gegen die „schwer einzuschätzenden“ Osterfelder muss Mohamad auf Tarek Koc und Mustafa Gödal verzichten. Mike Nörenberg und Christian Cocco sind zudem fraglich.

Vier ihrer fünf Zähler holte das Schlusslicht RSV Klosterhardt gegen die Adler-Reserve. Ein deutliches Anzeichen, dass es beim Gastgeber alles andere als rund läuft, auch wenn das 3:1 für RSV „völlig verdient“ war. Mit vier Punkten aus sieben Rückrundenspielen ging es für den Gastgeber immer weiter bergab, bis man schließlich auf Rang 15 landete. Thorsten Jablonski nannte zwei Gründe für den Fall: „Zum einen sind wir qualitativ nicht so gut besetzt, sodass vieles bei uns über den Kampf laufen muss. Und wenn dann noch zwei bis drei Spieler ausfallen, dann wird es enorm schwer. Wenn alle da sind, dann haben wir genug Potenzial, doch in den letzten Spielen haben wir jedes Mal mit einer anderen Elf begonnen.“ Dies wird auch am Sonntag der Fall sein, denn Sven Zeitler, Karl Gross, Ramiz Hagjolli und Ismael Kilic werden nicht mit an Bord sein.